Ein wichtiger Schritt zur Belebung der Dorfmitte

Dank des Architekturbüros Sunder-Plassmann erstrahlt das imposante Gebäude aus dem Jahr 1899 im alten Glanz. Umbau statt Abriss – Gewerbe und Wohnen vereint am Dorfbrunnen in Utting – hoffentlich folgen zahlreiche Nachahmer 🙂

In den letzten Jahren wollte man ja echt verzweifeln, das baufällige, seit vielen Jahren leerstehende „Steinhauser-Haus“ in Uttings zentraler Lage war wahrlich in einem erbärmlichen Zustand. Die Mauern bröckelten, aus den Kellerschächten wuchsen Sträucher, zeitweise hat es reingeregnet und ein provisorischer Bauzaun sorgte für die Sicherheit der Fußgänger vor herabfallendem Putz oder Dachplatten….
Es gab zahlreiche Begehrlichkeiten von Bauträgern, alle wollten das Gebäude abreißen und das Baurecht nutzen um große Neubauten zu errichten. Auch die Gemeinde Utting versuchte über einige Jahre das Anwesen zu kaufen, vergeblich.

Was lange währt, wird endlich gut – das Warten hat sich gelohnt: Liebevoll und sachkundig renoviert, man traut seinen Augen kaum. Der ursprüngliche Turm wieder aufgebaut, ein stimmiger Anbau schafft Platz für die Bäder, Jugendstilelemente wurden erhalten, das Gebäude gedämmt, die Fenster ausgetauscht, der Sockel mit Kammputz versehen, die Balken farblich abgesetzt, durch die Gehweggestaltung gewinnt der öffentliche Raum und ich bin sicher auch die Außenanlagen werden einladend…

Wenn es nach mir geht ist dies ein würdiger Kandidat für die Vergabe des „Preises für die beste Renovierung alter Häuser“ in Utting…

Der Bericht von Dagmar Kübler im Landsberger Tagblatt vom 24. September gibt auch ein wenig Einblick in die Geschichte dieses Hauses Vom Schandfleck zum Schmuckstück

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