Ausführliches Wahlprogramm

Kernthemen, für die wir stehen

  • Für eine lebenswerte Gemeinde, in der niemand zurückgelassen wird
  • Für Klimaschutz und eine Gemeinde, in der man sich wohlfühlt
  • Für eine kluge Ortsentwicklung und ein starkes Gewerbe
  • Für neue Mobilitätskonzepte und eine verträgliche Verkehrspolitik
  • Für nachhaltiges Bauen und Gemeinwohlorientierung
  • Für eine moderne Verwaltung und solide Finanzen
  • Für eine starke Dorfgemeinschaft

Hier vor Ort gestalten wir unser Zusammenleben. Hier, wo wir zuhause sind, legen wir den Grundstein, um gut zu leben – in einer lebendigen Dorfgemeinschaft, in einem guten sozialen Miteinander und in einer intakten Umwelt.

Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 kommt es in Bayern und auch bei uns in Utting auf jede einzelne Stimme an: Für den Schutz des Klimas, für eine gesunde Natur und dafür, dass unsere Kinder gut aufwachsen und hier in Zukunft gut leben können.

Sie entscheiden am 15. März nicht nur über die Zusammensetzung des Gemeinderats für die nächsten sechs Jahre, sondern auch darüber, wer die erfolgreiche Arbeit unseres grünen Bürgermeisters Josef Lutzenberger fortsetzen darf.

Gemeinsam können wir Utting nachhaltig gestalten. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Stimme!

Wo wir heute stehen.

Utting ist attraktiv. Viele Menschen sind in den letzten Jahren zugezogen und unser Dorf verändert sich. Manche von uns empfinden das als schwierig, andere sehen es als Chance.

Wir alle wünschen uns, dass wir und unsere Kinder in Utting noch bezahlbaren Wohnraum finden oder selbst bauen können. Gleichzeitig trauern wir jeder Wiese nach, die zugebaut wird.

Wir freuen uns über die wunderbare Landschaft um uns herum. Wir wollen aber nur zögerlich innerorts verdichten.

Wir wünschen uns, dass in Utting das ganze Jahr über etwas los ist – nicht nur im Sommer. Viele haben aber auch Verständnis für die Nachbarn der Gaststätten, die nachts ihre Ruhe haben wollen.

Wir wollen nicht, dass Utting zum Pendlerdorf wird. Wir benötigen auch weiterhin Arbeits- und Ausbildungsplätze am Ort. Doch die Grundstücks- bzw. Mietpreise, auch für das Gewerbe, steigen enorm und leider ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht.

Kommunalpolitik findet in diesen Spannungsfeldern statt und bedarf in jedem Einzelfall einer sorgfältigen Abwägung. Ein intensiver Dialog mit den vielfältigen Interessengruppen, eine sinnvolle Bürgerbeteiligung, eine fraktionsübergreifend konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat und eine gute Vernetzung von Gemeinderat und Verwaltung können neue Lösungen eröffnen. Auch eine interkommunale Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden bietet bei größeren Herausforderungen durchaus Chancen.

In Utting haben wir seit vielen Jahren überdurchschnittlich gute grüne Wahlergebnisse.  Wir stellen in der 2. Wahlperiode den Bürgermeister. Wir sind Mehrheitsfraktion. Die überzeugenden Ergebnisse des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und der landes- und bundespolitische Aufwind motivieren und bestätigen uns.

Bei allen Erfolgen, wie z.B. Schmucker-Projekt und Hochwasserschutz, wird es in Utting trotzdem immer Themen geben, die noch auf Umsetzung warten. Es wird immer Stimmen geben, die sich noch mehr grüne Impulse wünschen. Es wird auch immer Menschen geben, die sich noch nicht von unserer Politik ausreichend vertreten fühlen. Auch das ist ein Teil der Realität.

Es gibt noch viel zu tun.

Politik ist niemals „fertig“. Die Aufgaben werden uns nicht ausgehen.

Wir sind eine Gemeinde, in die es viele Menschen zieht. Wir müssen daher unsere dörfliche Infrastruktur laufend weiterentwickeln. Die Umsetzung des Gewerbegebietes ist wegen eines widerstrebenden Grundeigentümers schwieriger als erwartet. Immer mehr ortsbildprägende Bäume verschwinden. Die Verwaltung, deren gute Arbeit unumstritten ist, wird auf die Dauer mehr und bessere Räumlichkeiten brauchen. Wir brauchen einen öffentlichen Ort für Kunst und Kultur und auch die Jugend ist nicht immer begeistert von unseren Entscheidungen. Und die öffentliche Anbindung an Landsberg und das Radwegenetz ist nach wie vor ein Armutszeugnis. Hier wird eine starke grüne Kreistagsfraktion, für die auch Mitglieder der Uttinger GAL zur Wahl stehen, den Landkreis an seine Aufgaben erinnern müssen.

Die Friday‘s for Future Demonstrationen zeigen das große Interesse am Klimaschutz in der breiten Bevölkerung. Für uns sind Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit seit jeher Kernthemen unserer kommunalpolitischen Arbeit.

Seit vielen Jahren betreiben wir in Utting eine solide, pragmatische und zuverlässige Kommunalpolitik. Auf dieser Basis werden wir aufbauen und mutig weitergehen. Gemeinsam werden wir für Utting eine nachhaltige Politik gestalten, die nicht grün, schwarz oder rot in den Fokus stellt, sondern all die Menschen, die sich in Utting engagieren und unser Dorf konstruktiv mitgestalten wollen.

Für eine lebenswerte Gemeinde, in der niemand zurückgelassen wird

  • Wir sind stolz darauf, dass wir auf dem Schmucker-Grundstück hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum in Holzbauweise realisieren und damit weitere 88 Wohnungen mit bezahlbaren Mieten wertbeständig in kommunalem Eigentum halten werden.
  • Unserer Verantwortung für die Mieter der über 50 bereits bestehenden Gemeindewohnungen werden wir weiterhin gerecht werden. So muss unter anderem bald über die Sanierung der Wohnungen in der Dyckerhoffstraße entschieden werden.
  • Wir sind gut unterwegs in Sachen Kinderbetreuung, von der Krippe, über den Kindergarten und den Hort bis hin zur Mittagsbetreuung. Unsere Kinder sind gut versorgt und betreut, und werden dies auch in Zukunft sein. Die gründliche Sanierung des Kindergartens auf der Ludwigshöhe ist bereits in Planung. Mit einer neuen Krippengruppe reagieren wir frühzeitig auf den steigenden Bedarf.
  • Nach vielen Jahren wird ein Mehrgenerationenspielplatz im Summerpark realisiert. Ein neuer Treffpunkt – nicht nur für Familien – entsteht. Dies kann der Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen sein.
  • Wir werden die gemeindliche Jugendarbeit intensivieren. Wir möchten mit den Jugendlichen gemeinsam ein Jugendhaus einrichten und betreiben. Das vor allem von der Jugend kritisierte Konzept des Sicherheitsdienstes am See werden wir auf den Prüfstand stellen. Wir möchten dafür Sorge tragen, dass die Interessen der Anwohner sowie der Jugendlichen Gehör finden und mit gegenseitigem Respekt und maßvoll gehandelt wird.
  • Wir wollen uns um die ältere Generation kümmern. Die meisten von uns wollen möglichst lange zufrieden daheim und in vertrauter Umgebung leben. Deshalb möchten wir die erfolgreiche Arbeit des Vereins „Füreinander“ weiterhin unterstützen und noch mehr Angebote (wie z.B. Tagespflege und Kurzzeitbetreuung) für unsere Hilfsbedürftigen und Hochbetagten in Utting realisieren. Die GAL hat im Landkreis eine Initiative für Kleinstpflegeeinrichtungen und Tages- bzw. Kurzzeitpflege gestartet. Dazu werden wir auch eng mit unseren Nachbargemeinden zusammenarbeiten.
  • Hilfsbedürftigen und geflüchteten Menschen wollen wir solidarisch und unbürokratisch helfen und die Teilhabe am Dorfleben erleichtern.
  • In Utting leben immer mehr Menschen, die keiner Konfession angehören. Aber auch Verstorbene, die keiner Kirche angehörten, verdienen eine würdevolle Trauerfeier. Dabei können wir die Trauernden nicht wie bisher im Freien und damit manchmal im Regen stehen lassen. Wir sehen den Bedarf für eine größere Aussegnungshalle oder eine entsprechende Überdachung vor dem Gebäude.

Für Klimaschutz und eine Gemeinde, in der man sich wohlfühlt

  • Die hohe Lebensqualität in Utting beruht wesentlich auf unserer intakten Natur. Wiesen, Hecken und Sträucher sind Lebensraum für Insekten. Bäume spenden Schatten, sorgen für ein gutes Klima und sind oft ortsbildprägend. Wir werden weiter Blühwiesen ansäen, erhaltenswerte Bäume schützen und eng mit den Landwirten und der Teilnehmergemeinschaft bei der Pflege unserer Feld- und Waldwege sowie beim Biotopschutz zusammenarbeiten. Glyphosat wird weiterhin nicht auf gemeindeeigenen Flächen ausgebracht werden.
  • Die Beleuchtung werden wir weiter auf LED umstellen, wir achten dabei auf warm-weißes Licht, um die Insekten zu schützen. Wir prüfen kritisch, wo mehr Licht für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer nötig ist, aber auch wo Licht bei Bedarf abgeschaltet oder gedimmt werden kann
  • Unser Strandbad wollen wir weiterhin auch außerhalb der Badezeiten für Erholungssuchende offenhalten und das denkmalgeschützte Ensemble auch für die nächsten Generationen erhalten – mit Sprungturm.
  • Wir wenden uns nach wie vor konsequent gegen den Bau eines Polizeibootshauses in Holzhausen.

Für eine kluge Ortsentwicklung und ein starkes Gewerbe

  • Den mit den Uttinger Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Ortsentwicklungsplan wollen wir weiter umsetzen und zusammen weiterentwickeln.
  • Die Umsetzung des geplanten Gewerbegebietes im Uttinger Nordwesten werden wir weiter vorantreiben und auch den weiteren Ausbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur für Handwerk, Selbstständige, Gewerbe und Handel, wie z.B. den Ausbau der Glasfaser- und Erdgasnetze. Nur so haben einheimische Handwerker und Gewerbetreibende eine Möglichkeit, in Utting zu bleiben bzw. zu expandieren. Unser Dorf braucht auch in Zukunft Ausbildungs- und Arbeitsplätze, sonst wird Utting irgendwann zum Pendlerdorf. Wir halten es für falsch, die Planungen des neuen Gewerbegebietes abzubrechen und ein neues Gewerbegebiet nördlich von Utting zu planen.
  • CoWorking-Initiativen, bei denen sich Freiberufler, kleinere Startups und Digitalarbeiter Büros teilen, können einen Beitrag zur Verkehrsvermeidung sein und die örtliche Wirtschaft stärken. Wir unterstützen dies daher nach Kräften.
  • Regionale Wirtschaftskreisläufe werden wir stärken und möchten einen Lieferservice der regionalen Vermarkter anregen „Ammersee-West Amazon“. Wir setzen uns wie bisher für den Erhalt und den Ausbau reichhaltiger Einkaufsmöglichkeiten am Ort ein. Wir werden prüfen, ob ein Marktplatz oder eine Markthalle eingerichtet werden kann, um die Chance auf ein ganzjähriges Angebot zu eröffnen.
  • Die Gestaltung des Freizeitgeländes, des Campingplatzes und des Strandbades wird auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema sein. Im Fokus steht dabei die Frage, wie der Freizeit- und Tourismusdruck verträglich gestaltet und der damit verbundene Verkehr sinnvoll gesteuert werden kann.
  • Pensionen, Hotels und das Gastgewerbe werden von uns weiter unterstützt, denn sie sorgen für lokale Arbeitsplätze und bereichern unser Dorf.
  • Utting hat seit langem eine lebendige und abwechslungsreiche Gastronomie. Gaststätten und Restaurants wollen wir unterstützen, denn ohne eine attraktive Gastronomie fehlt unserem Dorf ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens. In manchen Dörfern des Landkreises hat der einzige „Dorfwirt“ bereits geschlossen, was dort sehr bedauert wird. Auch wenn dies bei uns nicht unmittelbar droht, so beobachten wir auch in Utting Gaststättenschließungen, die wir in Zukunft vielleicht verhindern können.
  • Nachbarn von Gaststätten haben dagegen oft ganz andere Interessen, wenn sie sich vom Lärm oder parkenden Autos gestört fühlen. Hier wollen wir aktiv für eine offene Verständigung und einen Interessenausgleich eintreten.
  • Mit der Umsetzung des Hochwasserschutzes haben wir ein dickes Brett gebohrt, jetzt folgen der Rückbau des maroden Wehres und der Einbau einer Fischaufstiegshilfe im Mühlbach. Ein gesunder Fischbestand ist nicht nur für unsere einheimischen Fischer wichtig, wir alle profitieren von einer gesunden Gewässerökologie. Wir streben darüber hinaus an, den Mühlbach im Zuge seiner Sanierung im Ortskern für die Uttinger erlebbarer zu machen.

Für neue Mobilitätskonzepte und eine verträgliche Verkehrspolitik

  • Der öffentliche Personennahverkehr ist dringend auszubauen. Hier werden wir im Zuge der Nahverkehrsplanung im Landkreis unsere Forderungen formulieren und in die Machbarkeitsstudie zum „MVV-Anschluss“ einbringen. Eine bessere Verkehrsanbindung an Landsberg (Busverbindung, Anruf-Sammeltaxi) ist überfällig. Als Gemeinde unterstützen wir Initiativen wie die Mitfahrzentrale, Mitfahrerbänke und Carsharing und die Aufstellung von Elektroladesäulen für PKW.
  • Wir setzen uns beim Landkreis für den Ausbau des Radwegenetzes ein. Die bisherige Radwegeverbindung in unsere Kreisstadt Landsberg ist eine Zumutung.
  • Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und bei den kommunalen Einrichtungen gilt es sicherzustellen und auch der barrierefreie Ausbau des Fuß- und Fahrradwegenetzes im Dorf ist wichtig.
  •  Wir halten Uttings Straßen, Wege und Brücken in ihrem guten Zustand.
  • Missständen treten wir mit Konzepten entgegen, die mit den Anwohnern gemeinsam entwickelt werden. Die Parksituation in Seenähe haben wir auf diese Weise bereits erheblich verbessert. Mit einem Verkehrsleitsystem und parklimitierten Zonen wollen wir an weiteren Verbesserungen arbeiten.

Für nachhaltiges Bauen und Gemeinwohlorientierung

  • Wir wollen eine aktive Bodenpolitik betreiben und weiterhin nur Wohnbaugebiete neu ausweisen, die auf Gemeindegrund liegen. Wir haben das Ziel, Grundstücke in Utting zu sinnvollen Konditionen zu erwerben, um der Gemeinde in Zukunft Gestaltungsmöglichkeiten zu schaffen. Gemeindeeigene Grundstücke wollen wir zur Nutzung an Dritte nur mit Erbpachtverträgen vergeben.
  • Wunderbar, wie das Steinhauser-Gebäude aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist. Hier hat sich die jahrelange Geduld wahrlich gelohnt. So haben wir mehrere Bauanträge abgelehnt, die das alte Gebäude beseitigt hätten. Die Gemeinde hat vorbildliche Sanierungen durch die Vergabe des dafür geschaffenen Preises gefördert und wird dies fortführen. Wir setzten uns auch weiter dafür ein, alte Gebäude zu erhalten, behutsam zu sanieren und sinnvoll zu nutzen. Die Gemeinde kann hier Vorbild sein (z.B. Rathaus).
  • Wir werden die innerörtliche Verdichtung, wie z.B. an der Bahnhofstrasse, behutsam steuern und ressourcenschonendes Bauen fördern.
  • Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die Aufenthaltsqualität rund um Dorfbrunnen und Bahnhof weiter steigt: Bänke aufstellen, weitere Bäume in der Bahnhofsstraße und an anderen geeigneten Standorten pflanzen, den Mühlbach erlebbar machen, Trinkwasserbrunnen bauen und Treffpunkte schaffen.

Für eine moderne Verwaltung und solide Finanzen

  • Eine moderne Verwaltung braucht attraktive Arbeitsbedingungen und bürgerorientierte, barrierefreie Räumlichkeiten. Bald werden wir uns entscheiden müssen, ob die Verwaltung in das alte VR-Bank-Gebäude umzieht oder ob wir das alte Rathaus ertüchtigen sollten und bescheiden anbauen. Damit verbunden ist die Frage der Folgenutzung des bisherigen Rathauses und des jetzigen Bank-Gebäudes. Unseres Erachtens müssen unbedingt beide Gebäude für eine öffentliche Nutzung erhalten bleiben.
  • Wir wollen den digitalen Zugang zur Gemeinde weiter verbessern, z.B. für Anträge und Terminvereinbarungen, und dadurch viele Behördengänge überflüssig machen.
  • Konsequent weiter ausbauen werden wir die interkommunale Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden, z.B. bei Ausschreibungen, beim Einkauf oder der Jugend- bzw. Seniorenarbeit.
  • Utting hat sich erfolgreich um Mittel aus der Städtebauförderung (ISEK) beworben, welche wir für die Sanierung des Lagerschuppens am Bahnhof und ein Verkehrsleitsystem einsetzen werden. Wir werden weiterhin an regionalen und überregionalen Förderprogrammen teilnehmen.
  • Die Gemeindefinanzen halten wir im Gleichgewicht. Wenn wir für die Gemeinde langfristig Werte schaffen können, wie z.B. auf dem Schmucker-Grundstück, werden wir auch in Zukunft mutig investieren.
  • Schon in der Vergangenheit wurden die Bürgerinnen und Bürger aktiv in Entscheidungen einbezogen, so wurden z.B. beim Schmucker-Projekt mehrere Informationsveranstaltungen abgehalten. Dies wollen wir fortführen und zukünftig zusätzlich innovative Modelle der Bürgerbeteiligung erproben, wie z.B. eine Jugendvertretung, Bürgerbudget, Bürgerdialoge oder Bürgerforen.
  • Regelmäßige Bürgerinformationen (analog als „Gemeinde-Mitteilungen“ oder digital als „App“), Veranstaltungen und Diskussionen sind ein Beitrag zur Transparenz und Bürgerfreundlichkeit der Gemeinde.
  • Utting ist ein Dorf mit Zuzug. Unseren Neubürgern möchten wir die Gelegenheit geben, Utting und die gemeindlichen Angebote besser kennenzulernen und sich vor Ort aktiv einzubringen. Dazu können wir z.B. Neubürgertage und Utting-Touren anbieten.

Für eine starke Dorfgemeinschaft

  • Wir haben ein lebendiges Kultur- und Vereinsleben. Wir werden auch in Zukunft das breite bürgerschaftliche Engagement fördern, eng mit den Vereinen zusammenarbeiten und ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben.
  • Trotz zahlreicher Ateliers und Galerien braucht Utting einen öffentlichen Ort für unsere lebendige Kunst- und Kulturszene. Dies wollen wir aktiv angehen. Im Zuge der bereits erwähnten Umnutzung des Rathauses bzw. des VR-Bank-Gebäudes gibt es neue Möglichkeiten, die wir sinnvoll nutzen werden.
  • Zu einem Dorf gehört seine Geschichte. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, Erinnerungen zu bewahren. Mit den Mahnmalen im Dyckerhoffgelände und an der Holzhauser Straße sowie alljährlichen Gedenkveranstaltungen stellen wir uns unserer Geschichte. Ein Gemeindearchiv könnte einen weiteren Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.
  • Auch die Förderung der sozialen und kulturellen Teilhabe und Unterstützungsangebote für unsere vielen älteren Bürgerinnen und Bürger sind uns ein Anliegen. Wir werden daher den Verein „Füreinander“, der den Bürgertreff „17 und wir“ in der Bahnhofstrasse mit großem Erfolg betreibt, weiterhin unterstützen.  Im „Schmuckerprojekt“ entstehen Räumlichkeiten für soziales und kulturelles Engagement, die wir mit Leben füllen werden.

Wir freuen uns darauf, diese wichtigen Punkte in den nächsten Jahren aufzugreifen, und zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen an der Umsetzung zu arbeiten.